Berichte

Investition in neue Spezialimmobilien schaffen solide Basis für die Zukunft

24.07.2010

Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) der Diözese Regensburg hat – wie von ihm gewohnt – zu den Sommerferien seinen Geschäftsbericht für das Vorjahr veröffentlicht. Ungewöhnlich dabei: Das Unternehmen konnte während der ganzen Wirtschafts- und Finanzkrise Umsatz und Gewinn kontinuierlich steigern und folglich weiter in neue Spezialimmobilien investieren, um die aktuellen Aufgaben konsequent und kompetent zu erfüllen.

In der Ortsmitte von Furt bei Landshut erreichtete das KWS in direkter Nachbarschaft zum Caritas-Alten- und Pflegeheim ein Mietwohngebäude für Betreutes Wohnen. (Foto: Bernhard Schneider / KWS) Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Domdekan und bischöflicher Finanzdirektor Prälat Robert Hüttner, freut sich, dass mit der sinnvollen Neuausrichtung vom Versorger mit einfachen Wohnungen nach dem Zweiten Weltkrieg hin zum Anbieter komplexer Wohndienstleistungen insbesondere für Studierende, Familien und Senioren eine solide Basis für die Zukunft geschaffen wurde. Der Aufsichtsrat stimmte auch gleich zu, etwa drei Dutzend weitere Wohneinheiten im Bereich des „Betreuten Wohnens“ zu errichten – und zwar in Schwandorf und Erbendorf (Lkr. Tirschenreuth).

Das kirchliche Unternehmen hatte zum Jahreswechsel einen eigenen Bestand von 398 Wohnungen (weitere 65 werden dieses Jahr fertig gestellt), 394 Studentenwohnheimplätzen und 3 gewerblichen Einheiten. Zudem verwaltete das KWS für Dritte 433 Mietwohnungen, 22 Studentenwohnheimplätzen sowie 40 gewerbliche und sonstige Einheiten. Und zu guter Letzt wurden noch zahlreiche Baumaßnahmen insbesondere für caritative und sonstige kirchliche Auftraggeber abgewickelt. „Durch das Angebot der technischen und wirtschaftlichen Vollbetreuung und der Projektsteuerung war eine gute Auslastung gegeben“, heißt es im Rückblick. Derzeit kümmert sich das KWS in diesem Bereich um 14 Projekte mit einem Volumen von ungefähr 44 Mio. €. Dazu gehören beispielsweise die Sanierung der Glasfenster in der Päpstlichen Basilika „St. Jakob“ in Straubing, der Umbau und die Erweiterung der Marienschulen in Regensburg, der Neubau einer Grundschule und einer Turnhalle für die Regensburger Domspatzen sowie der Neubau einer Kinderkrippe in Wörth an der Donau.

In eigener Sache gelang dem KWS, das Haus „Allmeind“ in Regensburg-Burgweinting als erste Oberpfälzer MehrGenerationenWohnanlage mit 32 Wohnungen seiner Bestimmung zu übergeben.

Die Bilanzsumme wuchs von 2008 auf 2009 um rund 5 Mio. € auf nun 49 Mio. €. Die beiden Geschäftsführer Ludwig Gareis und Markus Jakob vermerken abschließend: „Insgesamt wird erwartet, dass sich die wirtschaftliche Lage des KWS nach wie vor positiv entwickelt.“