Berichte

Geschäftsführerwechsel beim KWS Regensburg

01.02.2010

Das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk (KWS) der Diözese Regensburg hat zum 1. Februar 2010 einen Geschäftsführerwechsel vollzogen. Anstelle von Helmut Donath steht jetzt Markus Jakob neben Ludwig Gareis an der Spitze des kirchlichen Unternehmens. Mitarbeiter
und Aufsichtsrat unter Vorsitz des stellvertretenden Finanzdirektors des Bistums, Alois Sattler, verabschiedeten bei einem gemeinsamen Mittag- essen im „Bischofshof“ den in der Vorwoche 61 Jahre alt gewordenen Donath in die so genannte Freistellungsphase der Altersteilzeit. Gleichzeitig trat der 36-jährige Jakob die Nachfolge seines „Lehrmeisters“ an.

Markus Jakob ist Immobilienfachwirt. Seit Abschluss seiner Ausbildung bei der mit dem KWS durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag verbundenen Bamberger Joseph-Stiftung arbeitete er hier seit 1989 in der von Helmut Donath geleiteten Abteilung Projektsteuerung. Jakob habe nicht nur Donaths Aufgaben „geerbt“, sondern auch dessen Geschick im Umgang mit nicht immer einfachen Kunden bzw. Situationen, zeigte sich Alois Sattler überzeugt. Der KWS-Aussichtsratsvorsitzende lobte Donaths feinfühliges „Netzwerken“, sein Vermitteln der jeweiligen Maßnahmen vor Ort.

Nach einer längeren Auslandstätigkeit im Irak war der Baukaufmann Helmut Donath 1984 zur Joseph-Stiftung gekommen und somit bald auch mit dem KWS Regensburg befasst – als erstes mit einem Caritas-Neubau in Eggenfelden. 1990 wurde ihm Handlungsvollmacht übertragen und 2002 Geschäftsführungsverantwortung. Hier deckte er vor allem den Bereich der Baubetreuung für Dritte ab. Die größten und umfangreichsten Projekte unter seiner Ägide waren der Neubau der Bischof-Manfred-Müller-Schule (Katholische Freie Volksschule Regensburg), die Modernisierung des Priesterseminars und die Errichtung des Bildungshauses „St. Jakobus“, der Umbau der Hochschule für katholische Kirchenmusik & Musikpädagogik, mehrere Bauabschnitte bei den Domspatzen, die Restaurierung der Kirchenfenster in der Päpstlichen Basilika „St. Jakob“ in Straubing sowie die Sanierung und Erweiterung der Marienschulen. Nur in den letzten sieben Jahren hat er ein Investitionsvolumen von rund 130 Mio. € koordiniert. Und mit einen Überhang, also mit bereits akquirierten Aufträgen, in Höhe von etwa 50 Mio. € geht er in den Vorruhestand.