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Wechsel in unserem Aufsichtsrat: Prälat Hüttner feierlich verabschiedet - Wolfgang Bräutigam übernimmt die Führung

10.12.2013

Dadurch dass Prälat Robert Hüttner die Altersgrenze von 70 Jahren erreichte, hat sich bei unserem Aufsichtsrat das Personalkarussell in Bewegung gesetzt. Über 17 Jahre lang hatte der inzwischen emeritierte Domdekan die Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden inne; jetzt wurde er aus dem Gremium verabschiedet. Neu berufen wurde Wolfgang Bräutigam, der zudem am 16. Dezember an die Spitze aufrücken soll.

Robert Hüttners langjähriger Stellvertreter und Nachfolger als bischöflicher Finanzdirektor, Alois Sattler, steht dem KWS-Aufsichtsrat noch bis Mitte Dezember vor. Da der neue Diözesanökonom sich mit der eigenen Stimme des Hauptgesellschafters selbst entlasten würde, möchte er einen Interessenkonflikt vermeiden und überlässt den Aufsichtsratsvorsitz seinem Stellvertreter im Ordinariat.

Nicht nehmen ließ sich Alois Sattler, die Verdienste Prälat Hüttners um das Wohnungsbau- und Siedlungswerk abschließend selbst zu würdigen. Vor allem als er feststellte, dass Robert Hüttner bewiesen habe, dass sich wirtschaftliches und soziales Handeln keineswegs gegenseitig ausschließen, erfuhr er spontanen Applaus. Zwar habe der Domkapitular mit der reichen Erfahrung aus diversen diözesanen Schlüsselstellungen immer zur Haushaltsdisziplin gemahnt, aber auch Maßnahmen befürwortet, die sich nicht auf Anhieb rechneten.

In wirklich angenehmer Zusammenarbeit mit seinen Aufsichtsratskollegen und der Geschäftsführung sei es gelungen, viel für die Menschen im Bistum Regensburg zu erreichen, bestätigte der Belobigte. Unter anderem erinnerte er an die Übernahme des J.M.-Sailer- und des Erzbischof-Buchberger-Studentenwohnheims in die Obhut des KWS und an deren Modernisierung, ferner an die speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Senioren abgestimmten neuen Wohnangebote. In Fragen des Bauens habe sich das KWS zum universalen Ansprechpartner mit umfassender Kompetenz entwickelt.

Robert Hüttner freute sich, dass die Aufsichtsratssitzungen stets gut strukturiert waren und folglich reibungslos und zügig verliefen. Seinen trockenen Humor und sein großes (Hintergrund-)Wissen, darin waren sich alle einig, werde man künftig vermissen. Vorsitzender Sattler hob hervor, dass Prälat Hüttner sich nie in der Rolle des klassischen Kontrolleurs gesehen habe, eher als Ratgeber; er habe Leistung gefordert und intensiv gefördert. Als Dankeschön des Unternehmens überreichte er zum Abschied einen Reisegutschein: Erholung an der See.  |  bs