Berichte

Sehr gute Geschäftsentwicklung beim KWS Regensburg

29.08.2013

Unser Unternehmen hat eines seiner besten Geschäftsergebnisse der bald 65-jährigen Firmengeschichte erzielt. Der Aufsichtsrat billigte in seiner Sommersitzung den Jahresabschluss 2012 ohne jeglichen Einwand, so dass das gedruckte und gebundene Zahlenwerk samt ausführlichem Lagebericht jetzt in Umlauf gebracht werden konnte.

Das ehemalige Wohnhaus von Joseph Ratzinger behutsam zu modernisieren und umzugestalten, war ein außergewöhnlicher Auftrag für das KWS Regensburg. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp eine Mio. € auf nunmehr 54.825.885,17 € (bei einer Eigenkapitalquote von immerhin 37 %). Der Jahresüberschuss (= Bilanz-gewinn) stieg um rund 200.000,00 € auf 432.214,73 €.

Ausdrücklich lobte das Kontrollgremium die gelungene, zukunftsweisende Neuausrichtung des nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten KWS. Damals sollte es vor allem den vielen Vertriebenen, Flüchtlingen und Ausgebombten schnell zu einer neuen Heimat verhelfen. Heute errichtet, vermietet und verwaltet es Wohnraum für alle Lebensphasen – gleichermaßen für Studenten, Familien und insbesondere Senioren, die – wo möglich – zu Hause ambulant versorgt werden.

Zudem bietet das KWS eine ganze Palette weiterer Dienstleistungen rund um die Immobilie. So betreut es insbesondere für kirchliche und kommunale Einrichtungen Baumaßnahmen sowohl in wirtschaftlicher als auch in technischer Hinsicht. Auf diesem Gebiet gehört es innerhalb des Katholischen Siedlungsdienstes (KSD) und des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) zu den führenden Vertretern; aktuell hat das KWS Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von annähernd 200 Mio. € in Bearbeitung. Beispielsweise sollen unter seiner Regie das Maristen-Gymnasium in Furth bei Landshut erweitert und ab Frühjahr 2014 das Gymnasium und das Internat der Regensburger Domspatzen generalsaniert werden. Derzeit laufen unter anderem der Neubau der Domspatzen-Grundschule und der Umbau des Diözesan-Bildungshauses Johannisthal bei Windischeschenbach. Der prestigeträchtigste Auftrag, den das KWS im zurückliegenden Geschäftsjahr erfüllte, war die behutsame Modernisierung und Umgestaltung des privaten Wohnhauses von Papst Benedikt XVI., das dieser in den 1970er-Jahren in Pentling vor den Toren Regensburgs erworben hatte, als er an der nahen Universität als Professor Dr. Joseph Ratzinger lehrte. Inzwischen fungiert das „Papsthaus“ als theologische Begegnungsstätte (Institut Papst Benedikt XVI.).

Zusätzlich zu den knapp 900 eigenen Wohnungen und Apartments verwaltet das KWS auch etwa 400 fremde. 2012 herrschte quasi Vollvermietung; die Leerstandsquote betrug lediglich 0,6 %. Das KWS erzielte – ohne Berücksichtigung der Wohnheime – eine Durchschnittsmiete von 6,04 €/m² Wohnfläche. Gleichzeitig wandte es für die Instandhaltung und Modernisierung seines Bestandes gut 400.000,00 € auf. Ein Budget in gleicher Höhe ist auch für heuer wieder vorgesehen.

Insgesamt 21 neue, natürlich barrierefreie und energieeffiziente Mietwohnungen konnte das KWS 2012 in Erbendorf und Furth bei Landshut beziehen. In diesem Jahr konnte es zwölf Wohnungen in Schwandorf fertig stellen; mit dem Bau von weiteren neun wird im Herbst in Neustadt an der Donau begonnen. Außerdem hat der Aufsichtsrat jüngst ein Investitionsvolumen von etwa 10 Mio. € für nochmals rund 60 neue Wohneinheiten freigegeben.


Hier können Sie sich das ganze Heft als Datei herunterladen: KWS-Geschäftsbericht 2012