Berichte

Alles steht bestens beim Richtfest: Bezug der neuen Mietwohnungen in der Regensburger Plato-Wild-Straße zum Februar 2016

22.05.2015

Anders als üblich! Dieses Angebot soll sich auf dem angespannten Regensburger Mietwohnungsmarkt positiv abheben. Einen entsprechend hohen Anspruch formulierte jedenfalls Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz als Gesellschaftervertreter und Aufsichtsrat des Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg (KWS) beim Richtfest für den Neubau an der Ecke Plato-Wild-Straße/Runtingerstraße im Wohngebiet hinter dem Caritas-Krankenhaus St. Josef.

Hier entstehen 39 barrierefreie, energieeffiziente und frei vermietbare Wohnungen unterschiedlicher Größe sowie in einem eigenen „Caritas-Trakt“ Apartments und Büroräume, die der kirchliche Wohlfahrtsverband für seine Behindertenhilfe nutzen möchte. Dr. Batz dankte dem KWS als Bauherrn, dass er sich persönlich als „Mitplaner“ habe betätigen dürfen. Mit KWS-Geschäftsführer Ludwig Gareis sei er sich von Anfang an einig gewesen, dass der soziale Aspekt bei der Investition von rund 7,3 Mio. € betont werden möge. Wohnraum, den sich nicht nur die „Betuchten“ leisten können, soll geschaffen und dabei die Entwicklung des Regensburger Stadtostens im besten Sinne vorangetrieben werden.

An der Stelle neuen vierstöckigen Gebäudes befand sich das Schwesternheim des St.-Josef-Krankenhauses. Zahlreichen jungen Mitarbeitern war es nach Einschätzung des Caritasdirektors eine Heimat. Es zu sanieren, wäre allerdings unwirtschaftlich gewesen. Das Grundstück hat das KWS erhalten quasi als Mietvorauszahlung für 25 Jahre. Im Gegenzug hat die Caritas rund 500 m² zur Verfügung, um offene Gruppenangebote in der Behindertenbetreuung zu verwirklichen. Schon jetzt lud Dr. Batz dazu ein, später die Dachterrasse als „Ort des Aufatmens“ eifrig zu nutzen.

Der Bezug der Wohnanlage soll, nachdem der Spatenstich erst am 15. September 2014 erfolgt war, schon zum 1. Februar 2016 sein. Dementsprechend hoben alle Redner beim Richtfest am 21. Mai 2015, das gerne auch als „Hebefeier“ bezeichnet wird, den immensen Einsatz der hier tätigen Handwerker hervor. Unvorstellbar schnell seien die Mauern in die Höhe gewachsen, meinte Dr. Batz vor einer rund 60-köpfigen Zuhörerschar. Wie schon zuvor Geschäftsführer Gareis dankte auch er für das gute Zusammenwirken und wünschte einen weiterhin unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten.

Architekt Joachim Peithner sah sich in der Rolle eines Fußballtrainers, dessen Mannschaft zur Pause 5:0 vorne liegt. Wenn er zu dick auftrage, würde in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel laufen, mutmaßte er. Deshalb entschied er sich für ein „dosiertes Lob“. Oberbauleiter Wunibald Heinl vom Erbendorfer Bauunternehmen Wilhelm Bauer freute sich über die hohe Wertschätzung der erbrachten Arbeit. Zum Ausdruck kam diese natürlich auch beim anschließenden Richtschmaus. Zuvor aber wurde eine Richtkrone aufgezogen, und Vorarbeiter Stefan Schraml stellte in seinem Richtspruch die Hilfe Gottes in den Mittelpunkt: „Wir hätten diesen Bau ohn‘ seine Macht mit uns‘ren schwachen Händen so glücklich niemals hochgebracht …“